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Thema: Skitourenwoche Juf/Averstal 2008

  1. #1
    Erfahrener Benutzer Avatar von Rodriguez
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    Standard Skitourenwoche Juf/Averstal 2008

    Tour 1 - Tscheichhorn

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    Tour 2 - Piz Piot

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    Tour 3 - Gletscherhorn

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    Tour 4 - Piz Surparet - 3052m

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    Tour 5 - Scharte am Piz Platta 3060m

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    Tour 6 - Mazzaspitze 3164m

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    Gruß

    Marco

  2. #2
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    Standard Tourenbericht Juf/Averstal 24. - 29. Januar 2008

    Kurz hinter Andeer steigt zweigt das Averser Tal vom Hinterrheintal nach Südosten ab. Vorbei an steilen Felsflanken und riesigen gefrorenen Wasserfällen mit 2 winzigen Eiskletterern daran windet sich die erst 1895 gebaute Kantonsstraße hinauf. Zuvor mussten die Averser zu Fuß über verschiedene Pässe ins Engadin und Bergell, um dort Lebensmittel und Vieh einzukaufen. Heute erreicht man mit dem Auto in ca. 40 min das 2.216 m hoch gelegene Juf im hinteren Averser Tal, wo sich mit dem Hotel Bergalga (am Eingang des Bergalgatales) unsere Unterkunft befindet. Bekannt ist das Bergalga für seine „währschafte“ Küche: jeweils ein vegetarisches und ein Fleischgericht in Bioqualität stehen zur Auswahl. Die beiden ausgezeichneten Köche verwenden wenn möglich regionale Produkte aus dem Tal, das Brot zum Frühstück wird täglich frisch gebacken.

    Doch vor dem Vergnügen steht der Aufstieg: und der begann jeden Morgen um 7 Uhr, gefolgt von einem mehrstündigen Aufstieg auf einen der umliegenden Dreitausender: neben den genannten Piz Piot und Gletscherhorn das Tscheischhorn (3019 m), der Piz Surparé (3078m) und die Mazzaspitz (3164m). Von den meisten Gipfeln bot sich bei der stabilen Hochdruckwetterlage eine ausgezeichnete Fernsicht auf den unten liegenden Julierpass, die Skiberge des Engadins mit Piz Roseg und Piz Bernina im Osten, dem Bergell im Süden und den Bergen des Berner Oberlandes im Westen. Nur im Norden deuteten dunkle Wolken in der zweiten Wochenhälfte auf eine allmähliche Wetterumstellung hin. Davon war jedoch im Averser Tal nichts zu spüren und so konnten bei der günstigen Lawinenwarnstufe auch gipfelnahe Steilhänge bei den Abfahrten mitgenommen werden. Nur ein 45 Grad steiles Couloir am Piz Platta (3392m) erwies sich als zu riskant aufgrund des stark verblasenen und felsdurchsetzten Schnees. Aber die 1100 Höhenmeter wieder hinunter nach Pürt im Averser Tal entschädigten mit einem Traumschnee, den Christoph noch in schattenseitigen Nordhängen eines Seitentales aufspürte.

    Die Nachmittage boten Gelegenheit zur ausgiebigen Körperpflege und Vorbereitung auf die kulinarischen Höhepunkte am Abend: „Jungrindplätzli al Marsal mit Ofenkartoffeln an Oregano Fenchel überbacken oder Orangenravioli mit Zitronensauce gefolgt von Waldbeer-Grappa-Parfait“. Da blieb selten ein „Supplement“ für uns vier aus! Den Abschluss bildete ein aus Biogetreide gebrautes Gerstenbier oder ein Malanser Spätburgunder, mit dem der Abend ausklang – eben Wellness extrem!

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